Kappadokien – Ballonfahrt

Morgens um vier geht es los zu unserer Ballonfahrt über Kappadokien (Wiki) – noch bevor der Muezzin uns wecken kann. Wir werden von einem Kleinbus abgeholt, der uns nach Göreme bringt. Es ist noch dunkel, viel ist nicht zu erkennen von all den Feenkaminen in der Stadt. Es treffen viele kleine Busse ein, die ihre müden Fahrgäste in den Empfangsraum von Butterfly Balloons entlassen. Dort werden wir von ebenso müden jungen Damen auf die verschiedenen Ballons verteilt. Ich bekomme es mit Mehmet als Pilot zu tun.

Dann gibt es erstmal ein kleines Frühstück. Ein warmer Tee hilft die Morgenkühle und die Müdigkeit zu vertreiben. Zum Tee gubt es Croissants und Früchte; die Kirschen sind besonders lecker. Doch die grünen Pflaumen sind so früh am Morgen noch nicht genießbar. Da fehlt einfach Salz und Rake – dann sind sie echt lecker.

Schon werden wir wieder zu den Bussen gerufen. Da entdecke ich auch schon den Bus mit dem Namen von Mehmet. In flotter Fahrt geht es mit uns müden Insassen zum Startplatz. Viel ist draussen immer nocht nicht zu erkennen.

Als wir dann am Startplatz ankommen sind die Startvorbereitungen in der kühlen Morgenluft bereits in vollem Gange. Ich bin froh, dass ich eine warme Weste dabei habe. Ist es nun die Morgenkühle die mich frieren lässt? Oder ist es doch das frühe Aufstehen. Ich freue mich schon darauf, nach dem Frühstück noch eine Stunde unter der warmen Bettdecke zu verschwinden – ist schließlich unser freier Tag :-).

In den ersten Ballon wird bereits angewärtmte Morgenluft hineingepustet und er erhebt sich langsam und richtet sich dann zu majestätischer Größe auf. Ganz schön groß, so ein Ballon.

Dann heißt es auch schon einsteigen – husch husch ins Körbchen. Das ist gar nicht so einfach, denn der Korb ist etwa eineinhalb Meter hoch. Zum Glück gibt es kleine Fußstützen im Korb und wem die nicht reichen, dem wird von der Crew geholfen. Schon sind alle Mitfahrer auf die Fächer im Korb verteilt und es gibt eine erste Einweisung, was wir bei der Landung zu tun haben, damit wir auch und ohne Blessuren wieder heile nach unten kommen.

Mehmet selbst und sein Kopilot haben ihren Platz in der Mitte des Korbes und an den Steuerleinen und Gashebeln gefunden (ja auch sowas gibt es in einem ein Ballon). Der Brenner dröhnt und eine heiße Gasflamme schlägt in den Ballon hinein.

Und dann bewegt er sich, plötzlich und unerwartet. Langsam löst sich der Ballon vom Boden und erhebt sich in die Lüfte.

Ballon und Stein
Ballon und Stein


Prepare for the next trip
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