Trauringe beim Goldschmied selbst gemacht

An einem kalten Samstag im März 2018 haben wir uns auf den Weg nach Lüneburg gemacht, unsere Trauringe selbst zu schmieden. Wir wurden beim Goldschmied Müller wärmstens empfangen und haben uns nach einem kurzen Kennenlernen gleich an die Arbeit gemacht.

 

 

Dann waren erstmal ein paar Formalien zu klären: Wann soll die Hochzeit sein? Wie lange darf es dauern, bis die RInge fertig sind? Soll eine Gravur in die Ringe? Ja so wollen wir es haben. Mit Gravur. Wie man sieht, mussten wir erstmal schreiben üben…

Wir hatten auch etwas eigenes Gold und einen Diamanten dabei, das wollten wir dann in unseren fertigen Ringen bei uns tragen. Mit dem Gold ist das leider nicht so einfach, haben wir dann gelernt. Das macht erstmal einen Umweg über die Gold- und Silberscheide in Hamburg. Und so haben wir uns mit dem kleinen Brilli im Ring zufrieden gegeben.

 

 

 

Auch so ein Ring muss auf die Waage, natürlich kommt er auf die Goldwaage, um die feinen Ingredenzien abzuwiegen. Es soll ja ein 585er werden. Also müssen Kupfer, Gold und Silber im richtigen Mass dazu.

Nachdem alles in der richtigen Menge beisammen ist, werden die verschiedenen Metalle in einen Schmelztiegel gegeben und sie beginnen ihre Form aufzugeben, damit etwas Neues entstehen kann. Etwas Verbindendes. Etwas Endloses. Zwei Ringe. Doch erstmal beginnt es zu fließen.

 

 

 

Es ist vollbracht. Die verschiedenen Einzelteile haben sich in der heißen Flamme verbunden zu etwas Neuem. Nun kann es die heiße Pfanne verlassen und es fließt wassergleich in eine metallene Form. Darin entsteht ein rotglühender Block aus dem ein kleienr Barren Gold entsteht. Genug um zwei Ringe für uns zu formen.

Demnächst geht die Geschichte hier weiter – doch schaut erstmal selbst…